Geschichten und Gedichte zum Schmunzeln


Ich, albern, fröhlich, Urlaub
Ich

 

Nachdem ich vor knapp drei Jahren mir dem Aufschreiben von Erlebtem und Erdachtem begonnen hatte, kamen mir im Laufe der vielen Abende vor dem Pehzeh lustige, fröhliche und einige werden sagen auch alberne Gedanken. Die habe ich dann ebenso notiert wie die anderen teils ernsthaften Gedanken.

Das Feedback für diese Texte war gespalten. Es ging von "Geht ja gar nicht" über "In dem Alter sollte man doch langsam erwachsen geworden sein" bis hin zu "Find ich toll".

Ich habe mir dann über diese Reaktionen Gedanken gemacht und bin zu dem Schluß gekommen, daß auch ein Mensch in meinem Alter manchmal albern sein oder blödeln darf. Das Leben ist schwer genug, sozusagen eines der schwersten, wie ich immer zu sagen pflege. Und, es ist viel zu kurz, um sich nur mit ernsten oder gar schwermütigen Gedanken herumzuplagen.

 

 

Albern sein, was ist das überhaupt?

 

 

Wikipedia gibt dafür einige Erläuterungen.

 

 

 

Albernheit (Adjektiv und Verb: albern) ist eine situationsbezogene Stimmung der Vergnügtheit und des Leicht- und Nicht-Ernst-Nehmens.

Albernheit oder auch Clownerie kann in Gruppen, vor allem von kleinen Kindern, sehr ansteckend wirken, vergleichbar dem Effekt, dass bei angespannten Situationen (zum Beispiel in ernsthaften Gesprächen oder auf der Bühne) alle Anwesenden sich auf einmal des Lachens nicht erwehren können, dabei wird über Allgemeinheiten gelacht und es werden auch Platitüden benutzt. Nicht selten wird daher als Synonym kindisch sein angegeben. Umgangssprachlich finden sich für Albernheit darüber hinaus auch die Wörter Blödelei oder Geblödel, für albern zum Beispiel puppenlustig. Im literarischen oder pädagogischen Kontext bewusst angewendet, wird die Albernheit aber nicht selten „hintersinnig“ bzw. „spitzfindig“.

 

 

Für mich bedeutet es, daß ich mir eine gewisse Kindlichkeit bewahrt habe (ich bitte das nicht mit kindisch gleichzusetzen, da bin ich anderer Meinung als Wikipedia), die mich in bestimmten Situationen mal albern läßt, die aber auch für das Staunen über die kleinen Dinge verantwortlich ist. Dinge, die ich neugierig bewußt wahrnehme bei einem Spaziergang im Wald, beim Schlendern durch die Stadt.

Gerade diese fast kindliche Neugier und das Albern sein dürfen bewahre ich mir als einen großen Schatz.

In einigen meiner Texte findet Ihr Ausschnitte, in denen so etwas beschrieben ist.