Erzählungen


Wie es kam, daß ich heute hier sitze und das schreibe


 

Erzählen war bis vor ein paar Jahren ein Fremdwort. Mein Wortschatz war geschrumpft auf wenige, für den Beruf und das Leben notwendige Worte und Ausdrücke.

 

Es war ja so einfach.

 

Dann gab es in den Jahren 2007 und 2008 Schicksalsschläge und familiäre Ereignisse, die mein Leben verändern sollten.

Ich fing an, Eindrücke und Begebenheiten, die mich bewegten, die mir zugestoßen waren, die ich aus meiner Erinnerung hervorkramte, die sich meine ziemlich verkrüppelte Phantasie vorstellen konnte aufzuschreiben.

 

Zunächst kurz und holprig, mit der Zeit aber immer ausführlicher wurden die Berichte, Texte und Erzählungen. So begann etwas, das mich heute wie ein Virus erfasst hat, das Schreiben. Alles, was mir einfiel schrieb ich auf. Manchmal bis tief in die Nacht malträtierte ich die Tastatur meines Pehzeh. Und was dabei herauskam? Worte, ganze Sätze, ja ganze Geschichten.

 

Erstaunlich!

 

Sortieren und feilen daran konnte ich ja später noch, sagte ich mir.

 

Im Internet suchte ich nach Gleichgesinnten. Es gab zu meiner Überraschung jede Menge Leute, die Ähnliches taten. Eine Seite hieß <See-You> und wurde von einem gewissen Herrn B. aus D. betrieben. Dieser hatte eine Menge Leute um sich geschart, die ebenfalls aus Worten Sätze und aus Sätzen Texte formten.

 

Also meldete ich mich bei Herrn damals Beil heute Schüürmann an und es konnte losgehen

 

Nach einigem Stöbern dort und als ich mich mit der Struktur vertraut gemacht hatte, nahm ich allen Mut zusammen und stellte den ersten meiner Texte dort ein.

Gespannt wartete ich auf die Reaktionen auf meine ersten, der Öffentlichkeit vorgestellten Geschichte.

Zu meiner Verwunderung gab es mehrere Kommentare zu dem Text und, was der geschundenen Seele gut tat, die anderen Mitglieder dieser community fanden diese, meine Geschichte gut.

Ich glaube es waren die "Erinnerungen an eine unbeschwerte Kindheit - Das Forsthaus" die ich dort veröffentlicht hatte.