Und wenn es dich erst einmal gepackt hat ...

... und wenn man erst einmal …

 

…ja, wenn man erst einmal angefangen hat mit Schreiben, lässt es einen nicht mehr los. Ehrgeiz! Die zwangsläufige Folge für mich ist der Versuch ein Buch zu schreiben. Welche Art Buch es sein soll, wird jeder Autor für sich entscheiden müssen. Und es ist egal, was in dem neuen Buch Thema ist.

 

Wenn dann Kapitel um Kapitel geschrieben ist und man hat immer noch Ideen für weitere, könnte es klappen mit dem ersten Buch. Zumindest geschrieben ist es dann. Ob es gedruckt und gelesen wird entscheiden zuerst ein Verlag und dessen Lektoren und dann der geneigte Leser.

 

Mal schauen, ob es bei mir funktioniert. Seit mehr als vier Jahren schreibe ich nun an diesem Projekt. Anfangs war es nur als Geschichte mit einigen Teilen gedacht und dann hat sich das Ganze innerhalb kürzester Zeit verselbständigt. Zwischenzeitlich gab es auch das ein oder andere Mal Flaute im Gehirn. Die Gedankensegel wollten sich nicht richtig aufblähen und dann habe ich es auch gelassen, mir eine Pause gegönnt. Es sollte schon überlegt und schlüssig niedergeschrieben werden, was einem da so aus den Hirnwindungen schlüpft.

Ich denke, schreiben nur um Seiten zu füllen ist nicht sinnvoll.

 

Aber es ist jedes Mal wieder aufs Neue spannend, wenn ich mich an den Pehzeh setze, um weiter zu schreiben. Wenn der Beginn erst einmal steht, findet oft eine synapsale konzertierte Aktion statt und wie von alleine springen die Gedanken aus dem Kopf über die Finger auf die Tastatur und von dort auf den Monitor und werden zu lesbaren Gebilden. Seltsam, denke ich. Du hast erst vor etwas mehr als vier Jahren mit dem Schreiben, oder wie man das damals nennen mochte begonnen. Nun sitzt du am Arbeitsgerät und versuchst dich an einem Buch mit etwa zweihundertfünfzig bis dreihundert Seiten.

Also, langer Rede kurzer Sinn, etwa zwei Drittel des Werkes sind fertig und es fehlt nur noch das Schlussdrittel. Nur noch? Man, das wird ja immer schwieriger.

In jedem Kapitel, bei jedem neuen Satz musst du überlegen. Ist das richtig? Passt das zu dem bisherigen Geschriebenen? Wie sind die Konstellationen zwischen den Handelnden, den Handlungsorten? Mehr als einmal schaue ich mir die bereits fertigen Abschnitte an, ob es passt!

 

Es macht großen Spaß, wenn ich ein neues Kapitel fertig habe und es in der Datei des gesamten Textes hinzufügen kann. Man, wieder zehn Seiten fertig geht es mir durch den Kopf und ich bin ein klein wenig oder auch etwas mehr stolz auf mich, den Franzemann.

 

Noch etwas zum Inhalt

 

Es wird ein Roman, frei erfunden und bar jeglicher Autobiographie. Na ja, fast! Gott sei Dank ist mir in diesem Leben noch nichts Schreckliches zugestoßen, über das ich berichten könnte und es durch das Niederschreiben verarbeiten müsste.

Unterhalten möchte ich. Leicht zu lesen soll es sein, mein Buch. In kurze Kapitel ist es gegliedert, höchstens zehn Buchseiten (bisweilen zwei oder drei Zeilen mehr). So kann man es auf auf dem Arbeitsweg in Bus und Bahn, im Urlaub am Strand lesen. Natürlich auch einfach nur, wenn man entspannt im Sessel sitzt bei einem Glas Wein oder wann einem sonst der Sinn nach Ablenkung steht.

 

Ein Exposé ist im Untermenuepunkt zu finden und zu gegebener Zeit, kurz vor Fertigstellung gibt es auch Leseproben, versprochen.