Mein Elternhaus

Inschrift über dem Tor zur Deele meines Elternhauses
Beschriftung des Fachwerkbalkens über dem Deelentor erbaut 17. Juli 1797

Fritz Ernst Wunsch wird in einer Chronik der Stadt Meschede über Wennemen erwähnt.

Zitat

 Das Vieh der Familien wurde v. a. auf die "Allmende" getrieben. Das ist der Teil des Arnsberger Waldes, der heute noch den Namen "Wennemer Mark" trägt. Einzelheiten über die Benutzung dieses Gemeindegrundstücks vermittelt ein Prozeß, der aus einer Caller Familienchronik bekannt ist und gegen Ende des 18. Jahrhunderts stattfand. In diesem Prozess trat ein Fritz Ernst Wunsch als Zeuge auf. Nutznießer der Allmende waren neben den Herren von Schade aus Bochum und dem königlichen Fiskus die Bewohner von Wennemen. Je nach der Größe des Grundeigentums stufte sich auch der Anteil an der Allmende, die von der Forstbehörde verwaltet wurde.

Nach bestimmter Vorschrift durfte Brenn-, Geschirr- und Kohlholz geschlagen und in schlechten Erntejahren "Heide geharkt" werden, um Strohersatz zu erhalten. Eine besondere Bewandtnis hatte es mit der Schweinekuhle. Die Förster bestimmten von Jahr zu Jahr, wie viele Schweine ein jeder schicken durfte. Eine volle Mast trat dann ein, wenn die Bäume in reichem Maße Eicheln, Bucheckern usw abgeworfen hatten. Im Jahre 1836 wurde die Allmende in Wennemen aufgeteilt, während Nachbargemeinden wie Hirschberg und Meschede heute noch Gemeindewuchs besitzen.

 

Menschen, deren Leben und deren Schicksale mit diesem Haus verbunden sind.

 

Meine Großeltern

meine Eltern

Familienangehörige

Freunde und Bekannte

 

dies alles sind Menschen, die mir am Herzen liegen und die, auch wenn sie bereits verstorben sind dort immer einen Platz haben werden. Ich habe nur schöne Erinnerungen an die Zeit, die ich in diesem Hause verbringen durfte.

Ihre Bilder sind in meinem Kopf gespeichert und ich brauche nur einen kleinen Anlass und schon sind sie da, die Bilder mit den Erinnerungen an diese Zeit meiner Kindheit.

 

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