Zoorundgang mit überraschenden Ergebnissen

Frühmorgens bereits an diesem Sonntag, am 30. September schien die Sonne wie an einem Ausnahme Hochsommertag.

Meine Frau war nicht da. Also entschied ich mich für den Zoo. Weiter schlafen wäre auch eine Alternative gewesen, wenn es in Strömen geregnet hätte. Hat es aber nicht. Also, Fotorucksack auf den Rücken, den alten Schweden angekurbelt und schnurstracks nach Nahne zum Zoo gefahren. Parkplätze gab es reichlich, das erste Mal in diesem Sommer an einem Sonntag. Ich konnte einen der raren und begehrten Schattenplätze ergattern.

Im Zoo war noch reichlich Platz für viele Menschen, was sich aber im Laufe dieses wunderschönen Morgens ändern sollte. Als ich später den Zoo verließ, so gegen halb ein Uhr, war die Schlange an der Kasse wohl einhundert Meter lang und hätte man die Kinderwagen, die neben den Wartenden standen mit eingereiht, wäre sie wohl doppelt so lang gewesen.

Ich war solo. Daher steuerte ich gleich mal mein Lieblingsgehege an. Und, was soll ich sagen, das Junge lief mit dem Alttier umher und so bekam ich meinen ersten Schnappschuss von der Kinderstube der Hyänen. Das hatte sich schon gelohnt für heute, dachte ich so bei mir. Die Bewohner der anderen Zoogrundstücke hielten aber noch mehr Überraschungen für mich bereit an diesem Sonntag.

 

Und so verbrachte ich einen saumäßigen Wohlfühlsonntagmorgen an diesem Sonntag Morgen im Zoo von Osnabrück mit

 

Familie Hyäne

 

schmusenden und Öhrchen knabbernden Löwen

 

in Reih und Glied stehenden Pelikanen

 

einer niedlichen Sandkatze

 

wachsamen Erdmännchen

 

dem Bären und dem Polarfuchs, der das Schaukeln mit dem Bären vergaß, worüber der Bär ganz traurig wurde

 

einem wunderschönen Rentier, das sich schon auf Weihnachten vorbereitet

 

einem Pinguin, der nicht am Südpol zu Hause ist

 

Gevatter Vielfrass

 

dem eleganten Fischreiher

 

und vielen vielen mehr.

 

 

Die Jahreskarte macht es möglich.

 

 

 

 

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